Die
Begeisterung am Radfahren, strahlender Sonnenschein und sommerliche
Temperaturen sorgten auch in diesem Juni wieder dafür, dass sich
zahlreiche Radsportfreunde in Cunewalde einfanden, um sich dem
anspruchsvollen Anstieg auf den 557 m hohen Czorneboh zu stellen. Der
Radsportverein Bautzen e. V. hatte am 20. Juni 2026 erneut zum
traditionellen Bergfahren eingeladen. Die Strecke ist nur 4,25 km lang,
es sind 288 Höhenmeter zu überwinden. 115 Teilnehmer waren gemeldet.
Ab 9
Uhr standen die ersten Fahrer am Start zu den Qualifikationsläufen der
Klassen Männer incl. U23,
die Junioren, drei Masterkategorien sowie die Frauen bereit. Für die
Finalläufe sollten sich
jeweils die ersten 10 jeder Rennklasse qualifizieren.
Nach
der Aufrufprozedur gingen zuerst die Männer auf die zuvor besichtigte
Auffahrt über den Streitbuschweg und Löbauer Weg zur Bergbaude. Im
Abstand von jeweils 3 Minuten folgten die Felder der Junioren, der drei
Masterkategorien, der Frauen und der Jugendfahrer und -Fahrerinnen. Von
all diesen Teilnehmern war die Strecke nach einer Talfahrt und Pause ein
zweites Mal zu absolvieren. Das Ergebnis brachte die Zeitaddition aus
Vorlauf und Finale.
Neu
in diesem Jahr war neben dem gestrafften Zeitplan auch, daß selbst die
jüngsten Radler den Berg bezwangen – also nicht mehr um den
Schützenplatz kreisten. Ab dem Startpunkt der Einmündung des
Streitbuschwegs in den Löbauer
Weg ging es voller Energie und Ehrgeiz erst eben hin und bald den
letzten km zum Ziel bergan. Straff aber machbar für die drei tapferen
Jungradler und eine starke Jungradlerin. Die Kleinsten traten zwischen
den ersten und zweiten Läufen der Großen eifrig in die Pedalen und
erreichten alle das Ziel.
Ab
10:15 Uhr fiel der Startschuss für das Hobbyrennen der Erwachsenen. Zu
fahren war nur einmal die gleiche
Strecke zum Gipfel des Czorneboh wie sie alle Lizenzfahrer absolvierten.
Bruno
Lehmann von Petz Racing erreichte mit einer Zeit von 12:06 min den
ersten Platz. Schnellste unter den vier Hobbyfahrerinnen in diesem Jahr
war Cornelia Mohr vom Triathlon Team Lausitz mit einer Zeit von 15:51
min.
Im
Anschluss gingen die Nachwuchslizenzsportler der Altersklassen U15, U13
und U11 an den Start. Diese Teilnehmer trugen ihre Meisterschaft in nur
einem Durchgang aus.
Bei
der Jugend U11 erreichte Maximilian Heidler vom RSV Speiche Leipzig e.
V. mit einer Zeit von 15:42 min den ersten Platz; schnellstes Mädchen
U11 war Johanna-Marie Pohler mit 19:56 min ebenfalls vom RSV Speiche
Leipzig e. V.
In
der AK U13 hat sich Noah Heier vom RSV Speiche Leipzig e. V. mit einer
Zeit von 14:40 min die Goldmedaille erkämpft. Bei den Schülerinnen der
Kategorie freute sich auch in diesem Jahr wieder Eline Pohler vom RSV
Speiche Leipzig über den ersten Platz bei einer Zeit von 15:41 min.
Erfolgreich eroberten in der Altersklasse U15 Emil Falke vom RSV
Chemnitz (12:29 min) und Rosalie Heinrich vom RSV Chemnitz (17:40 min)
in dieser Reihenfolge die Podestplätze.
Ab
11:30 Uhr waren die Finals der Männer, Frauen, Mastes und Junioren
angesetzt. Es ging für die die Qualifizierten in die zweiten Auffahrten,
die entscheidenden Finalläufe. Die Platzierungen ergaben sich danach aus
der Gesamtfahrzeit aus beiden Durchgängen. Ab Platz 11 bleiben die
Plätze der Qualifikation stehen.
Die
Finalrennen begannen wieder mit den Männern. Der schnellste Bergsprinter
war wie im Vorjahr Toni Albrecht vom RSV Venusberg (Zeitsumme 20:24
min), diesmal vor seinem Vereinskameraden Elias Morgenstern und dem
DSC-Fahrer Raphael Heidner.
Nach diesen drei noch in der U23 startberechtigten Jungmännern, reiten sich
beiden Elite-Fahrer Lucas Weinhold und Florian Jung vom Post SV Görlitz
in das Ergebnis ein.
Sehr
knapp ging es auch im darauf folgenden Rennen der leistungsstarken
Junioren U19 zu. Die waren kaum langsamer als die Männer. Ohne einen
Blick Taktik, nur auf die Zeiten geschaut, war der U19- Meister Tyler
Nehring schneller als der Zweite bei den Männern.
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Siegerehrung der Männer - mit
dem Venusberger Landes-meister Toni Albrecht, E.
Morgenstern, R. Heidner |
Ehrung der Frauen – Laura Nollau, N.
Nachtigal und Juniorinnen – Claire
Tuchscherer (DSC), R. Stein, J. Beyer |
Der bisherige Streckenrekord von 2018, 10:48 min D. (Slobodin)
ist gleich fünffach unterboten worden. Im Männerrennen durch die
Venusberger Toni Albrecht (10:04 min) und
Elias Morgenstern, danach auch von drei Junioren.
Der Schnellste Junior und auch Landesmeister war der
Leipziger DHfK-Fahrer Tyler Nehring mit 10:08 min. Seine Zeitsumme ist
20:29 min.
Bei
der U17 erzielten Fino Oeser vom Dresdner SC 1898 (23:17 min) und Carla
Luisa Leder vom SC DhfK Leipzig (27:58 min) jeweils die ersten Plätze.
Bei den U19- Sportlern freuten sich Tyler Nehring vom SC DhfK Leipzig
(20:29 min) und Claire Tuscherer vom Dresdner SC 1898 (30:21 min) über
goldene Medaillen und Pokale.
Weiter ging es mit den Masters 2, 3 und 4. Den ersten Rang nach zwei
Bergfahrten in der jeweiligen Klasse erzielten Marco Seifert (Bauauf-LAWI
– 23:55 min), Hagen Schanze (Bergradsport Brandis – 24:11 min) und
Karsten Schmidt (RSV Venusberg – 27:43 min). Unser Bautzner RSV-ler
Silvio Hauschild erreichte in den Masters 3 nach zwei Gipfelbefahrungen
den erfolgreichen silbernen Platz mit einer Zeit von 27:07 min.
Schnellste Frau des Tages war Laura Nollau vom LKT-Team mit der
Gesamtzeit von 26:53 min.
Die
Siegerehrung begann recht pünktlich. Unser Vereinsvorsitzender und
Rennleiter Clemens Kumpe moderierte souverän mit Hilfe neuer Tontechnik
und unsere jungen Bautzner RSV-Helfer überreichten professionell die
Medaillen und Pokale an die geehrten.
Vielen Dank an das Bergbaude-Team um Frau Kinner für viel Verständnis,
Hilfe und die gute Bewirtung. Gleiches geht an das
Kleine Kulturhaus am Start, unseren Dienstleistern vom ASB und ZPN,
Kommissären, den Sachpreisspendern und den Sponsoren der SachsenEnergie
AG, der Kreissparkasse Bautzen, der Elektro Poick GmbH, der Baufirma
Pörschmann sowie der Gemeinde Cunewalde wie dem Betonwerk Schuster für
die auch große tatkräftige Unterstützung.
Die Ergebnisse bei ZPN, bei RadNet