Leider
gehört zu den traurigen aktuellen Entwicklungen auch der Niedergang
klassischer Sportarten, besonders in
strukturschwachen Gegenden mit Bevölkerungsrückgang und wenig
Jugend, die man für den geliebten Radsport begeistern könnte.
In Ostsachsen
ist mit dem RSV Löbau leider auch das von diesem Verein gestaltete
Bergfahren als regionaler Füllwettkampf seit 2023 aus dem Kalender
verschwunden.
Umso
erfreulicher haben wir die Einladung des
Post SV Görlitz empfangen, zum früher üblichen Termin ein
Trainingsrennen am Löbauer Berg durchzuführen. Eine Abordnung von 7
Fahrern sehr unterschiedlichen Alters war zum abendlichen Starttermin am
Ausgangspunkt in der Herwigsdorfer Straße erschienen. Dort gab es ein
Wiedersehen mit 24 Sportlern aus Löbau und Görlitz und bald die
gemeinsam in Angriff genommene Auffahrt zum Turm. Diese ist 2,9 km lang
und es sind knapp 200 hm zu überwinden. In Erinnerung bleiben den
Bezwingern der ruppige Asphalt im Wald und der steile Schlussanstieg.
Siehe dazu auch hier:
https://climbfinder.com/de/anstiege/lobauer-berg-lobau
Zur
vereinbarten Treffzeit waren heuer fast nur Wiederholungstäter an der
Strecke. Auch unsere jüngsten Teilnehmer
hatten sich in diesem Sommer schon an diesem Berg versucht, mit
unterschiedlichem Erfolg.
Dem Benni war daraus die Zielstellung „gut hochkommen und Durchfahren“ hergeleitet worden. Arne ist schon stärker gewesen und wollte einige von den großen ärgern. Das gelang ihm bis zum Schlussanstieg auch gut. Dort traf er aber nicht den richtigen Moment vor der steilen Rampe zu schalten, kam zum Stehen und musste die Gegner bedient vorbei ziehen lassen. Ärgerlich! Im Training ist das aber kein Drama. Wieder was gelernt.
Auf eine Startprozedur konnte
im Trainingsrennen verzichtet werden: Es wurde bergab normal losgerollt
und etwas eingefädelt, einmal um den Kreisel und nach fliegendem Start
ging es zügig die Herwigsdorfer Straße hoch zum Abzweig. Der Zieleinlauf wurde
in Höge des Turmes
festgehalten, ein paar Fotos gemacht und etwas geplauscht. Alle, die
sich der Prüfung stellten sind auch aus eigener Kraft oben angekommen.
Ein paar technische Probleme waren zu richten. Das geschah mit
gegenseitiger Hilfe, wie das bei den regionalen Vereinen hier üblich
ist. Bald drängte
die untergehende Sonne zum zufriedenen Aufbruch heim nach Löbau, Görlitz
und Bautzen.
Die Ergebnisse