Das erste September-Wochenende steht wie immer im Zeichen der „Grünen“-Rundfahrt durch den Schluckenauer Zipfel. Dass die Tour de Zelenak überregional große Zustimmung findet, jung und alt bedient und für jeden Anspruch offen ist, spricht für die Veranstaltung.
Vom RSV Bautzen hatten sich insgesamt 9 Teilnehmer (8x männlich, 1x weiblich) am Start eingefunden, alle über die wegen eine Baustelle verlängerte 57 km-Runde und 820 Höhenmeter in welligem Profil. Es herrschte kräftiger Westwind. Das bedeutet besonders in Richtung Sebnitz ist geschickt, sich etwas zu verstecken.
Ronny Müller holte sein Schätzchen für das Retro-Rennen aus dem Keller, natürlich mit passender Kleidung. Für ihn ging es 9:55 Uhr auf die Strecke.
10:00 Uhr dann der scharfe Start für die 665 „Jedermänner u. -Frauen“ über die 57 km!
Danach wurde dann das Rennen so schnell, dass am Partizanenberg das Feld in 3 Gruppen zerrissen wurde. Silvio blieb dabei in der ersten Gruppe! Clemens biss sich in der zweiten fest, Alex dicht dahinter in der dritten Gruppe. Über die Berge von Niedereinsiedel ging es weiter über Großschönau und Nixdorf, von dort durch Zeidler, wo in der steilen S-Kurven-Bergaufpassage wieder der RSV durch den Ältestenrat lautstark angefeuert wurde. Danach lief es wie bei einem Zeitfahren in Richtung Rumburk – Ziel!
Für die anderen Fahrer ging es weniger um die Rangliste, eher um das Erlebnis und das Aufsaugen der Momente eines hervorragend organisierten Rennens. Arne zog sein Tempo mit einem 30er Schnitt bis zum Schluss durch, was ihm sehr viel bedeutet hatte. Das wurde am Ende Platz 27 in der AK U23 belohnt, was ihm viel Motivation für die weiteren Schritte geben wird. Daniel wurde in der dicht besetzten Männer-AK 83., Frank M. 53. in der AK50, Peter mit Platz 14 in der Feldmitte der AKM70, Frank Stolle fast im Windschatten auf Platz 17 in der gleichen Klasse.
Marina freute sich über einen herausragenden Platz 5 in der AK60 der Frauen! Ronny veredelte seinen Retro-Ritt mit Platz 10 in seiner Sonderwertung.
Es bleibt festzuhalten, dass trotz der Härte des Rennens für jeden einzelnen und dessen eigenen Anspruch, jeder positiv und mit bester Stimmung den Weg nach Hause angetreten hat. Es war wie immer ein perfekter Start in den September, wohl wissend, dass damit auch jedes Jahr der Abschied des Sommers eingeläutet wird.
Für den RSV Bautzen heißt es mit voller Vorfreude auf 2027: Vrátime se – wir kommen wieder!